Wolfgang der Siebenschläfer

Sommer 1220, die Luft war gar warm
hielt eine häbsche Maid ein Knäblein im Arm

Seines Mutter Blut von hoher Guburt und tiefblau
Von seines Vaters weis manns nicht so genau

Wolfgang der Siebenschläfer wurde das Knäblein genannt
fand zum Manne gereift sein Schicksal in einem fremden Land

Von Gott gerufen, vom König entsandt
beschütz er Pilgerpfade ins heilige Land