Deus Vult: Ausfall!

Siebenbold von Breitkreuz der Gnadenlose

Dunkel war´s und sonderbar, als die Gudrun einen Sohn gebahr;
Zwar war das Weib ein bürgerliches Mädel, doch der Zeuger durchaus edel;
Herr Zornbold war von blauem Blut, in dessen Lenden schwielte eine Glut,
die stets auch seinen Schwengel lenkte und ihm so manchen Bastard schenkte.

Er war auch sonst ein wüster Hegel, ein übler, gnadenloser Flegel;
Doch unter seinesgleichen achtbar und wenn dies nur aufgrund der Kraft war,
mit der er gern zur Streitaxt griff und tobte wie ein Wüterich.
Selbst ein Freund, der mit ihm scherzte, tat gut, indem er dies beherzte.

Wo Andre´ fürchteten das Morgen, drückten auch Zornbold seine Sorgen;
So hatt´ er nun der Sprösse sieben, fast alle gerissen und hintertrieben,
und eines Tages, wie konnt´ es anders sein, fand sich Gift in seinem Wein;
Da helfen weder Axt noch Wut, wenn solch´ Bosheit seine Wirkung tut.

Doch zu seinem Sterbensglücke, wies der Plan auf eine Lücke,
so hauchte er im Totenhemd, der Garde zu, sein Testament;
Bald waren seine Lebensdiebe, hoch aufgeknüpft für ihre Triebe.
Nur der siebte Sohn durft´ älter werden und seines Vaters Titel erben;
Denn war er zunächst nicht ganz mißraten und kein Bürge seiner Brüder Taten.

Umso banger es die Gudrun quälte, als der Bengel sich den Vater zum Vorbild wählte.

Dunkel war´s und sonderbar, als die Gudrun einen Sohn gebahr;
Zwar war das Weib ein bürgerliches Mädel, doch der Zeuger durchaus edel;
Herr Zornbold war von blauem Blut, in dessen Lenden schwielte eine Glut,
die stets auch seinen Schwengel lenkte und ihm so manchen Bastard schenkte.

Er war auch sonst ein wüster Hegel, ein übler, gnadenloser Flegel;
Doch unter seinesgleichen achtbar und wenn dies nur aufgrund der Kraft war,
mit der er gern zur Streitaxt griff und tobte wie ein Wüterich.
Selbst ein Freund, der mit ihm scherzte, tat gut, indem er dies beherzte.

Wo Andre´ fürchteten das Morgen, drückten auch Zornbold seine Sorgen;
So hatt´ er nun der Sprösse sieben, fast alle gerissen und hintertrieben,
und eines Tages, wie konnt´ es anders sein, fand sich Gift in seinem Wein;
Da helfen weder Axt noch Wut, wenn solch´ Bosheit seine Wirkung tut.

Doch zu seinem Sterbensglücke, wies der Plan auf eine Lücke,
so hauchte er im Totenhemd, der Garde zu, sein Testament;
Bald waren seine Lebensdiebe, hoch aufgeknüpft für ihre Triebe.
Nur der siebte Sohn durft´ älter werden und seines Vaters Titel erben;
Denn war er zunächst nicht ganz mißraten und kein Bürge seiner Brüder Taten.

Umso banger es die Gudrun quälte, als der Bengel sich den Vater zum Vorbild wählte.