Analog der Anleitung für einen schaukampftauglichen Schild können mit kleinen Abänderungen die verschiedensten Schildtypen gebaut werden.
Hier sollte der Schildbuckel beim Biegen des Holzes provisorisch (Schrauben) befestugt werden. Damit schafft man an der Stelle des Buckels eine gerade Fläche, die letztlich verhindert, dass der (gerade) Schildbuckel an den Rändern zu weit absteht. Alternativ kann man natürlcih auch einen gebogenen Buckel nehmen, allerdings sind die handelsüblichen Modelle eben gerade.

Bei diesem Schildtyp wird in eine andere Ebene gebogen. Den Mittelgrad erhält man durch aufgeleimte Holzlatten, die dann schräg abgeschliffen werden. Diese Latten einfachheitshalber erst nach dem Biegen des Rohlings anbringen und mit Leim und kleinen Nägeln befestigen. Bei der Leinenbespannung ist es hier besonders wichtig, ohne Zug zu arbeiten, da sich Leim + Leinen beim Trocknen leicht zusammenziehen und dann am Mittelgrad abheben. Am besten also das Leinen ganz locker auflegen und nicht mit Leim sparen.


Wie beim Buckel beim Tropfenschild sollte man hier beim Formen des Rohlings beachten, dass der Mittelgrad unten gerade ist und eine entsprechende Auflage benötigt. Diese kann man wiederum mit einer provisorisch angebrachten Holzlatte während des Biegens erreichen. Der geschnitzte Mittelgrad wird erst nach der Bespannung mit Leinen aufgesetzt.


Bauweise analog zur Tartsche. Bei der Beriemung wird ein zusätzlicher Riemen angebracht, der zu einer Rüstungsschnalle in der Ellenbeuge zieht und so ein Verrutschen des Schildes bei einem Treffer verhindert.

