| 1) Zuerst werden die Metallteile ausgemessen. Dabei unbedingt schon einkalkulieren, was unter dem Plattenrock getragen werden soll. Für die Lamellen empfiehlt sich eine Breite von ca 6cm. Die waagrechten Brustteile sollten bis in die Axillarlinie reichen, die senkrechten Flankenteile nicht zu lang bemessen, um die seitliche Beweglichkeit zu erhalten. Optional können diese Teile vertikal gebogen werden. Um später eine regelmäßiges Nietenmuster zu erhalten, sollten zuerst die Metallteile vorgebohrt werden, am besten mit einer Standbohrmaschine. Hier muss sehr genau gearbeitet werden! | |
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| 2) Als nächster Schritt wird das Leder T-förmig zugeschnitten, dabei unbedingt groß genug anfangen und sich dann schrittweise an die ideale Form heranarbeiten. Hier gilt, wegschneiden geht leicht, aber was weg ist, ist weg - und Leder ist teuer. Es empfiehlt sich, das Rückenteil separat zuzuschneiden und an der Schulter schon leicht vorgeformt mit dem Brustteil zu vernähen, um den Tragekomfort zu erhöhen. Das Rückenteil eher schlank halten. | |
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| 3) Je nach Geschmack kann das Leder mit Leinen oder Seide überzogen werden, eventuell auch mit einer Polsterschicht darunter (die historische wahrscheinlichste Variante). Die Armausschnitte und der untere Rand können verziert oder einfach gerade abgenäht werden. | |
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| 4) Anschließend können die Bohrungen der Metallteile auf das Leder übertragen und die Teile vernietet werden. Wird eine runde Brustplatte außen angebracht, sollten auf der Lederseite Beilagscheiben verwendet werden. | |
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5) Nun müssen nur noch die Verschlussriemen am Rücken, sowie ein Riemen, der vom Rückenteil aus um den Körper läuft, fixiert werden - auch hier sollte man am besten am Körper messen, um einen festen Sitz zu gewährleisten.
Frohes Schaffen! |
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