Handbemalte Pavese mit Haller Stadtwappen – zwei goldene Löwen mit Salzfass, Ei-Tempera auf Kreidegrund, gefertigt von Wappenwerk. Im Hintergrund ein Holzschrank.

Hinter Holz und Leinwand – die Pavese, Schutzschild der Armbrustschützen

Es gibt Geschenke, die man kauft. Und dann gibt es Geschenke, die man in Auftrag gibt, weil das Thema es verlangt.

Zum 50. Geburtstag unseres Vereinsobmanns Gregor haben wir uns für Letzteres entschieden — und eine Pavese in historischem Stil bei Lena Seeger von Wappenwerk fertigen lassen. Mit dem Haller Stadtwappen, von Hand bemalt, so wie es im 15. Jahrhundert gemacht wurde.

Was genau eine Pavese ist und warum ein Schild mit Haller Wappen mehr Lokalgeschichte trägt, als man auf den ersten Blick meint — darum geht es in diesem Post.

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Stahl, Feuer und 200 Jahre Tradition – Gregor zu Gast bei der Schmiede Schmidberger

Schwert schmieden bei der Schmiede Schmidberger – ein Tagesworkshop in Molln

Stahl, Feuer und 200 Jahre Tradition – Gregor zu Gast bei der Schmiede Schmidberger

Im März hat unser Vereinsobmann Gregor einen Tagesworkshop zum Schwert Schmieden besucht. Nicht irgendwo, sondern bei der Schmiede Schmidberger in Molln, Oberösterreich. Er kam zurück mit Rußflecken, Muskelkater und einem breiten Grinsen.

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Hier ist viel authentisch drin.

Die Sache mit dem „A“ – was ist eigentlich „authentisch“?

Die Saison ist wieder im Gange, mittlerweile haben wieder die ersten Mittelaltermärkte geöffnet, die hart gesottenen unter uns schlagen ihre Lager auf. Wer schon etwas tiefer in die Szene einblickt, wird im Internet, als auch bei metgetränkten Dialogen zu Mitternacht früher oder später auf die „A“-Diskussion stoßen: Wie authentisch bin ich, wie authentisch ein Fest und was darf sich Mittelalter schimpfen?Weiterlesen

Tag der offenen Rathaustür in Hall in Tirol – Ein Rückblick

Jedes Jahr im März öffnete das Haller Rathaus seine Türen – für neugierige Bürgerinnen und Bürger, und ganz besonders für Volksschulklassen, die Geschichte hautnah erleben durften. Heuer findet die Veranstaltung leider nicht statt. Wir vom Mittelalterverein Ausfall durften in den vergangenen Jahren Teil dieser Veranstaltung sein – und das war jedes Mal etwas Besonderes. Grund genug, kurz zurückzublicken.

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Historische Tänze lernen: Video-Tutorials für Grundschritte

Manchmal hören wir: „Historische Tänze sehen schön aus – aber das ist bestimmt schwierig…“
Ganz ehrlich: Vieles besteht einfach aus ein paar klaren Grundschritten. Wenn man sie einmal verstanden hat, fühlt sich plötzlich vieles vertraut an.

Darum haben wir hier ein paar YouTube-Videos gesammelt, die wir selbst hilfreich finden. Sie zeigen die wichtigsten Grundschritte historischer Tänze – ruhig erklärt, gut nachvollziehbar. Vielleicht hast du Lust, sie in Ruhe zu Hause auszuprobieren … und später bei uns in Tirol mitzutanzen.

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Mittelalterliche Stickerei – Vorlagen und Muster aus historischen Quellen

Wer sich mit mittelalterlicher Stickerei beschäftigt, steht früher oder später vor derselben Frage: Welche Muster sind tatsächlich belegt und wo findet man brauchbare Vorlagen?

Moderne Stickbücher und Online-Sammlungen greifen häufig auf freie Fantasie oder stark vereinfachte Motive zurück. Für eine historisch orientierte Darstellung – etwa im Reenactment oder in der musealen Vermittlung – lohnt sich der Blick auf erhaltene Originale und zeitgenössische Abbildungen.

Dieser Beitrag sammelt nachvollziehbare Quellen und typische Musterformen, die sich für eine Rekonstruktion mittelalterlicher Stickerei eignen und ich gerne für meine historische Darstellung heranziehe (Marina).

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Schleierformen im späten 14. Jahrhundert in Tirol

Beim Beschäftigen mit mittelalterlichen Kopfbedeckungen, insbesondere des späten 14. Jahrhunderts, stolpert man relativ schnell über eine scheinbar klare Einteilung: einfacher Schleier hier, Kruseler dort. In der Praxis – beim genauen Hinsehen in Bildquellen – wird diese Trennung jedoch unscharf. Der folgende Beitrag ist aus genau dieser Beobachtung entstanden. Er basiert auf der Auswertung ausgewählter Bildquellen und versucht, Schleierformen des späten 14. Jahrhunderts nicht als starre Kategorien, sondern als Teil einer sich entwickelnden Mode zu verstehen.

Titelbild: 1370-1372, Heimsuchung Mariens, Altar von Schloss Tirol, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck; Bild: (c) Imareal Institut für mittelalterliche Realienkunde

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Mittelalterfeste in Tirol 2026

Von offenen Rathaustüren bis zu Ritterfesten auf Tiroler Burgen – 2026 entführen wieder viele Mittelalterfeste und -veranstaltungen in Tirol ins bunte Mittelalter. Für diejenigen, die das Mittelalter nicht nur erleben, sondern auch verstehen wollen, bieten sich auch Stadtführungen in verschiedenen Städten Tirols an.

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Paternoster in Tirol im 14. und 15. Jahrhundert – Gebetsketten zwischen Frömmigkeit und Mode

Glaube, Alltag und Mode im mittelalterlichen Tirol

Im Tirol des 14. und 15. Jahrhunderts war der Paternoster – eine Perlenkette zum Zählen der Vaterunser-Gebete (pater noster = „Vater unser“) – weit mehr als nur ein religiöses Hilfsmittel. Er diente nicht nur der Andacht, sondern war zugleich sichtbares Symbol für Frömmigkeit, Stand und Stilbewusstsein.

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Kleiner Vogel in mittelalterlichen Sticktechniken

Mittelalterliche Sticktechniken: Vögelchen in Seidenstickerei

Dieser kleine Vogel (ein Art Pfau) entstand als Experiment, um verschiedene mittelalterliche Sticktechniken in der Praxis zu vergleichen. Das Motiv ist an die Pfauen des berühmten Bayeux-Teppichs des 11. Jahrhunderts angelehnt – eines der bekanntesten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher Stickkunst.

Gestickt wurde ausschließlich mit feiner Seide von Devere Yarns auf Leinen, ganz im Sinne historischer Materialien und Arbeitsweisen.

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